vor 29 Min.BlackRock beantragt Nasdaq-100-ETF und greift Invescos QQQ-Dominanz mit bis zu 426 Mrd. US-Dollar anBlackRock hat bei der US-Börsenaufsicht SEC am 6. April die Auflegung eines neuen ETFs auf den Nasdaq-100 beantragt. Das Produkt soll als iShares Nasdaq100 ETF unter dem Ticker IQQ an den Start gehen und markiert den bislang deutlichsten Angriff auf Invescos QQQ Trust, der die Anlageklasse seit 1999 prägt. Invescos QQQ gilt seit Jahren als Standardvehikel für ein konzentriertes Nasdaq-100-Engagement. In der Kategorie dominierte der Fonds mit einem verwalteten Vermögen von rund 374 bis 426 Mrd. US-Dollar faktisch ohne ernsthafte Konkurrenz. Nur einen Tag nach BlackRocks Antrag reichte auch State Street eine eigene Anmeldung für einen Nasdaq-100-ETF ein. Damit positionieren sich zwei der drei größten Vermögensverwalter der Welt innerhalb von 24 Stunden gegen Invescos langjährige Quasi-Monopolstellung. Der Nasdaq-100 bildet 100 der größten Nicht-Finanzunternehmen ab, die an der Nasdaq notiert sind. Im Jahr 2025 stieg der Index um 27,5%, getragen vor allem von der anhaltend starken Nachfrage nach Titeln mit Bezug zu Künstlicher Intelligenz. Bislang wurden US-notierte ETFs auf diesen Index nur in begrenzter Zahl angeboten, zudem durchweg von Invesco verwaltet. Gebührenstrukturen für die geplanten Produkte von BlackRock und State Street wurden noch nicht veröffentlicht. Genau dort könnte der Druck auf Invesco zunehmen: Die Gesamtkostenquote von QQQ blieb bislang relativ stabil, weil Wettbewerb kaum vorhanden war. Für Tech- und Krypto-orientierte Anleger spielt zusätzlich der "BlackRock-Faktor" eine Rolle. BlackRock hatte mit dem iShares Bitcoin Trust (IBIT) bereits einen ETF lanciert, der sich zum am schnellsten wachsenden ETF der Geschichte entwickelte. Das Unternehmen ist dafür bekannt, in stark nachgefragten Segmenten mit preislich attraktiven Produkten zu starten und über sein globales Vertriebsnetz schnell Volumen aufzubauen. Ein weiterer Schwerpunkt für Investoren ist die Liquidität. QQQ zählt zu den meistgehandelten ETFs weltweit; enge Geld-Brief-Spannen und tiefe Orderbücher sind für institutionelle Händler ein zentrales Argument. BlackRocks IQQ muss diese Liquidität erst aufbauen, State Street steht vor derselben Herausforderung.vor 30 Min.Bitcoin Suisse erhält ADGM-Lizenz und baut Präsenz im Nahen Osten ausBitcoin Suisse AG hat laut ChainCatcher mitgeteilt, dass die Tochtergesellschaft BTCS (Middle East) Ltd. von der Financial Services Regulatory Authority (FSRA) des Abu Dhabi Global Market (ADGM) eine Financial Services Permit (FSP) erhalten hat. Die Genehmigung erlaubt es dem Unternehmen, regulierte Finanzdienstleistungen für digitale Vermögenswerte für qualifizierte Kunden anzubieten, darunter institutionelle Verwahrung, Spot-Handel sowie Derivate zur Absicherung. Mit der Zulassung in Abu Dhabi verfügt Bitcoin Suisse nun über regulatorische Lizenzen in vier Jurisdiktionen: Schweiz, Bermuda, Europäischer Wirtschaftsraum (MiCAR) und Abu Dhabi. Das Unternehmen treibt damit seine globale Strategie im Bereich Krypto-Vermögensverwaltung weiter voran. Ceyda Majcen übernimmt die Position als CEO für die Region Naher Osten.vor 38 Min.Dogecoin-Wal verschiebt 3.999.999.999 DOGE von Binance – Marktbeobachter werden aufmerksam ($DOGE)Ein Dogecoin-Großinvestor (Whale) hat 3.999.999.999 DOGE von der Kryptobörse Binance abgezogen. Die ungewöhnlich große Bewegung sorgt in der Community und bei Marktbeobachtern für erhöhte Aufmerksamkeit. ($DOGE)vor 39 Min.Bitcoin-ETFs: Abflüsse 2026 bereits bei 5,53 Mrd. US-DollarUS-Spot-Bitcoin-ETFs durchlaufen seit ihrem Start in den Vereinigten Staaten ihre bislang schwächste Phase. Anleger ziehen seit Wochen kontinuierlich Kapital ab; kurze Erholungsansätze reichen nicht aus, um die Stimmung zu drehen. Parallel zeigt Bitcoin nach einem deutlichen Rücksetzer wieder Stärke – ein gemischtes Bild, das den Markt in den kommenden Wochen besonders aufmerksam auf neue Signale blicken lässt. Von 29. Juni bis 2. Juli (ET) verzeichneten Spot-Bitcoin-ETFs laut SoSoValue netto 527 Mio. US-Dollar an Abflüssen. Damit setzt sich die Serie auf acht Wochen in Folge fort – die längste Verluststrecke seit der Zulassung dieser Produkte. Im Juni verschärfte sich der Druck deutlich: Allein in diesem Monat flossen mehr als 4 Mrd. US-Dollar aus Bitcoin-ETFs ab. Auf das Gesamtjahr 2026 summieren sich die Nettoabflüsse inzwischen auf rund 5,53 Mrd. US-Dollar. Vor Mitte Mai hatten die Fonds nie länger als fünf Wochen am Stück Abflüsse gesehen. Ein Lichtblick kam zum Wochenschluss: Am 2. Juli verbuchten Bitcoin-ETFs Zuflüsse von etwa 221,7 Mio. US-Dollar. Damit endete eine Abflussserie über zehn Handelssitzungen, in der dem Markt fast 2,7 Mrd. US-Dollar entzogen worden waren. Treiber war Fidelity mit rund 166 Mio. US-Dollar, gefolgt von ARK 21Shares mit knapp 91,8 Mio. US-Dollar; auch VanEck meldete leichte Zuflüsse. Für die Wochenbilanz reichte dieser einzelne positive Handelstag dennoch nicht. Gegen den kurzzeitigen Trend blieb BlackRock: Der Bitcoin-Fonds des Vermögensverwalters verzeichnete erneut Abflüsse in Höhe von rund 40,4 Mio. US-Dollar. Damit verlängerte sich die Negativserie auf 11 Handelssitzungen; in diesem Zeitraum wurden insgesamt etwa 2,2 Mrd. US-Dollar abgezogen. Am Spotmarkt zeigte Bitcoin trotz ETF-Schwäche Stabilisierungstendenzen. Nachdem der Kurs im Wochenverlauf unter 58.000 US-Dollar gefallen war, erholte er sich bis Samstag auf etwa 63.150 US-Dollar. Schwächere US-Arbeitsmarktdaten unterstützten die Gegenbewegung, da viele Marktteilnehmer das Risiko einer weiteren Zinserhöhung der Federal Reserve als geringer einstuften. CryptoQuant bleibt dennoch vorsichtig: Steigende Einzahlungen auf Börsen könnten die kurzfristige Volatilität erhöhen, falls Verkaufsdruck zurückkehrt. Entsprechend dürften Anleger On-Chain-Daten weiter eng mit den ETF-Flüssen abgleichen. Auch Spot-Ethereum-ETFs meldeten acht Wochen in Folge Nettoabflüsse. Am 1. und 2. Juli kehrten jedoch tägliche Zuflüsse zurück. BlackRocks Ethereum-Fonds zog in der jüngsten Sitzung nahezu 29,7 Mio. US-Dollar an. Hyperliquid-ETFs blieben mit 4,3 Mio. US-Dollar Wochenzuflüssen im Plus, wenngleich die Nachfrage im Vergleich zur Rekordwoche davor deutlich nachließ. Auffällig ist zugleich das Verhalten großer Bitcoin-Investoren: Whale-Wallets akkumulierten im Juni rund 270.000 BTC. Diese kontinuierlichen Käufe stehen im deutlichen Kontrast zu den anhaltenden ETF-Abflüssen und liefern ein weiteres Signal, das Investoren in der aktuellen Marktphase besonders genau verfolgen.vor 39 Min.Vanguard schafft neue Digital-Assets-Spitze und plant mehrjährige StrategieVanguard galt lange als einer der konsequentesten Krypto-Skeptiker der Branche. Während BlackRock, Fidelity und weitere Schwergewichte des traditionellen Finanzsektors mit Anträgen für Bitcoin-ETFs vorpreschten, blieb Vanguard bei seiner Linie: Kryptowährungen seien spekulativ, entsprechende Angebote komme man für Kunden nicht infrage. Diese Phase dürfte nun enden. Am 6. Juli 2026 veröffentlichte Vanguard eine Stellenausschreibung für einen "Head of Digital Assets, Personal Wealth". Die neu geschaffene Funktion soll eine mehrjährige Roadmap für Digital Assets von Grund auf entwickeln. Der Aufgabenbereich umfasst Produktentwicklung, rechtliche Compliance sowie Risikomanagement. Der Arbeitsplatz ist in einem von vier Büros vorgesehen: Dallas, Scottsdale, Charlotte oder Malvern. Der Schritt baut auf einer ersten konkreten Öffnung auf: Im Dezember 2025 hatte Vanguard seinen rund 50 Millionen Brokerage-Kunden den Zugang zu Krypto-ETFs und entsprechenden Investmentfonds ermöglicht. Die neue Position deutet auf den nächsten Entwicklungsschritt hin, weg von reiner Zugänglichkeit zu einer strukturierten, eigenen Digital-Assets-Strategie. Auch der Führungswechsel passt ins Bild. Salim Ramji übernahm im Juli 2024 den CEO-Posten, nachdem er von BlackRock gekommen war. Dort verantwortete er die Einführung des iShares Bitcoin Trust, der heute zu den weltweit größten Bitcoin-ETFs zählt. Ein "Head of Digital Assets" ist damit kein Beratungsgremium, sondern eine Managementrolle mit Mandat, Richtlinien und Produktlinien aktiv mitzugestalten. In der Ausschreibung werden weder konkrete Kryptowährungen noch Blockchain-Protokolle genannt, was für Initiativen in einer frühen Definitionsphase üblich ist. Die Kombination aus Produkt-, Rechts- und Risikoverantwortung spricht dafür, dass Vanguard den gesamten Lebenszyklus möglicher Digital-Asset-Angebote abdecken will. Über Vanguard hinaus hat das Signal Gewicht: Mit rund 11 Billionen US-Dollar verwaltetem Vermögen zählt das Haus zu den Akteuren, deren Entscheidungen Märkte bewegen. Die frühere Distanz zu Krypto wurde von anderen konservativen institutionellen Managern häufig als Bestätigung für Zurückhaltung angeführt. Mit der nun sichtbaren Investition in dedizierte Digital-Assets-Führung und eine mehrjährige Strategie kehrt sich die Argumentationslinie um und dürfte Compliance-Abteilungen, Risikoausschüsse und Vorstände bei Wettbewerbern erreichen. Privatanleger mit Vanguard-Konten sollten in den kommenden ein bis zwei Jahren auf neue Produktankündigungen achten. Der Schritt vom Dezember 2025 war vor allem ein passiver Zugang zu Drittprodukten. Eigene Digital-Asset-Strategien oder Fonds wären dagegen eine deutlich größere Größenordnung.vor 43 Min.Eilmeldung: Spot-Bitcoin-ETFs kauften gestern Bitcoin im Wert von 265,6 Mio. US-DollarEilmeldung: Spot-Bitcoin-ETFs haben gestern Bitcoin im Gegenwert von 265,6 Mio. US-Dollar gekauft.vor 46 Min.Tochter von Bitcoin Suisse erhält FSP-Lizenz von ADGMBitcoin Suisse hat nach Angaben von ME News am 7. Juli (UTC+8) bekannt gegeben, dass die Tochtergesellschaft BTCS (Middle East) Ltd. von der Financial Services Regulatory Authority (FSRA) des Abu Dhabi Global Market (ADGM) eine Financial Services Permit (FSP) erhalten hat. Damit ist das Unternehmen berechtigt, regulierte Finanzdienstleistungen für digitale Vermögenswerte für geeignete institutionelle und professionelle Investoren anzubieten. Das Spektrum umfasst Verwahrung, Spot-Handel sowie Ausführung und Absicherung von Derivaten. (Quelle: ODAILY)vor 47 Min.EILMELDUNG: Japans @sbivc_official knackt 2 Mio. registrierte Konten – Firmen setzen in Aktionärsprogrammen auf $BTC und $XRPJapans @sbivc_official hat die Marke von 2 Millionen registrierten Konten überschritten. Gleichzeitig beginnen japanische Unternehmen, $BTC und $XRP in Aktionärs-Treueprogrammen einzusetzen. Hintergrund ist der historische Rückgang des Yen.vor 58 Min.THE BLOCK: Bitcoin behauptet sich nach sechstägiger Rallye nahe 63.000 US-Dollar – Spot-ETFs verbuchen am 6. Juli Zuflüsse von 266 Mio. US-DollarTHE BLOCK: Bitcoin notiert nach einer sechstägigen Aufwärtsbewegung weiter in der Nähe von 63.000 US-Dollar. Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten am 6. Juli Nettozuflüsse von 266 Mio. US-Dollar. Einige Analysten werten den Anstieg als "Relief Rally", getragen von der typischerweise dünnen Sommerliquidität; zugleich liegen die ETF-Abflüsse für 2026 weiterhin bei 5,4 Mrd. US-Dollar. Andere Marktbeobachter verweisen darauf, dass inzwischen rund 50% des "bitcoin:nativen" Angebots im Verlust liegen – ein Niveau, das in der Vergangenheit häufig eine Bodenbildung signalisiert hat.vor 58 Min.Grayscale widerspricht JPMorgan bei Einschätzung zu Strategy's Bitcoin-VerkäufenStrategy, der weltweit größte institutionelle Bitcoin-Investor, setzt seine BTC-Verkäufe fort. Nach einem ersten Verkauf von 32 BTC meldete das Unternehmen gestern eine weitere Transaktion über 3.588 BTC im Wert von 216 Mio. US-Dollar. Nach Bekanntwerden der Verkäufe fiel Bitcoin zunächst kurzzeitig unter 62.000 US-Dollar. In weiten Teilen des Marktes wird die Maßnahme dennoch als konstruktiv gewertet. Analysten von Grayscale betonen, der BTC-Abbau habe das Finanzierungsrisiko reduziert und zur Preisstabilisierung beigetragen. Nach Einschätzung von Grayscale könne die aktuelle Verkaufswelle das Vertrauen in Bitcoin stärken und eine belastbare Bodenbildung unterstützen. Grayscale verweist darauf, dass der Verkauf im Umfang von rund 216 Mio. US-Dollar die Dollar-Liquidität von Strategy erhöht habe. Damit verfüge das Unternehmen über ausreichend Barmittel, um Dividendenzahlungen für etwa 17 Monate abzudecken. Zach Pandl, Research-Chef bei Grayscale, erklärte: "Strategy hat keine Probleme in der Bilanz." Das Unternehmen halte Bitcoin im Wert von rund 52 Mrd. US-Dollar, habe etwa 7 Mrd. US-Dollar Schulden und verfüge über genügend Mittel, um Schuldendienst und Dividendenverpflichtungen zu erfüllen. Der jährliche Dividendenbedarf der Vorzugsaktien liege bei unter 2 Mrd. US-Dollar. Pandl und weitere Grayscale-Analysten führen die positive Marktreaktion auch darauf zurück, dass Strategy die Verkäufe mit einer Ankündigung im Juni offiziell gemacht habe. Zuvor habe das Unternehmen Vorwürfe über Bitcoin-Verkäufe zurückgewiesen, mit dem im Juni kommunizierten Finanzierungsplan aber für mehr Transparenz und Beruhigung gesorgt. Damit steht Grayscale im klaren Gegensatz zu JPMorgan. Die Bank hatte zuletzt gewarnt, dass Strategy als gleichzeitiger Käufer und Verkäufer von Bitcoin zusätzliche Unsicherheit in den Markt bringen könne. JPMorgan empfahl, größere Cash-Reserven eher über Eigenkapitalfinanzierung aufzubauen als über Bitcoin-Verkäufe. *Dies ist keine Anlageberatung. Weiterführend: Grayscale sieht Tiefpunkt bei Strategy's Bitcoin-Verkäufen erreicht – Widerspruch zu JPMorgan.