Supreme Court: Fed-Gouverneurin Cook vorerst im Amt – weitere Trump-Entlassungen bestätigt
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Das Urteil des Obersten Gerichtshofs weitet die präsidiale Befugnis aus, Leiter unabhängiger Aufsichtsbehörden zu entlassen, während Fed-Gouverneurin Lisa Cook vorübergehend im Amt bleibt, was Fragen zur Unabhängigkeit der Zentralbank aufwirft. Die Märkte könnten das Risiko einer Neubewertung der Glaubwürdigkeit der Politik vornehmen: Erhöhte Wahrscheinlichkeit politischen Drucks auf Zinsentscheidungen kann die Unsicherheit über den Zinspfad, die Inflationserwartungen und die Term Prämien ausweiten. Die Entscheidung wird aufmerksam verfolgt wegen kurzfristiger Übertragungseffekte auf die Richtung des USD, die Bewertungsmultiplikatoren von Aktien und die Zinsvolatilität.
Einflussstufe
● Hoch
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Der Oberste Gerichtshof der USA hat entschieden, dass der Präsident die Leiter der meisten unabhängigen Regulierungsbehörden ohne Angabe von Gründen abberufen kann. Zugleich darf Fed-Gouverneurin Lisa Cook ihren Posten vorerst behalten. Das Urteil wird in Washington als Signal gewertet, das die institutionelle Unabhängigkeit der US-Notenbank an einem zentralen Punkt berührt.
Donald Trump erklärte, er wolle das Verfahren zur Entlassung Cooks wieder aufnehmen und damit Einfluss auf die Zinsentscheidungen nehmen. An den Märkten wächst die Sorge vor politischer Einmischung in die Geldpolitik. Befürchtet werden zu frühe Zinssenkungen, ein erneutes Aufflammen der Inflation und eine Beschädigung der Glaubwürdigkeit des US-Dollar.
Die Wall Street verfolgt die Folgen des Richterspruchs für den erwarteten Zinskurs, den Dollar und die Bewertung am Aktienmarkt genau.