Platin und Palladium fallen 2026 bisher um 19% und 23%, BMI sieht Erholung bis Ende Q3 2026

Platin und Palladium sind 2026 bislang um 19% beziehungsweise 23% gefallen und notieren nahe ihren Tiefs aus Juni und August. BMI erwartet, dass beide Metalle bis Ende Q3 2026 wieder über $2,000/oz beziehungsweise $1,500/oz steigen. Als Treiber nennt BMI ein für dieses Jahr erwartetes Platin-Angebotsdefizit von 297,000 oz sowie oberirdische Bestände, die bis Ende 2026 weniger als drei Monate der prognostizierten globalen Nachfrage abdecken. Banken und Research-Häuser warnen zugleich, dass eine Eskalation des US-Iran-Konflikts oder ein stärkerer US-Dollar kurzfristig belasten könnten, während die sich verengenden Fundamentaldaten als Kernimpuls für den mittel- bis kurzfristigen Auftrieb gelten.