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Globale Fonds beenden Indiens achtwöchige Aktien-Verkaufsserie mit Nettozukäufen von fast 900 Mio. US-Dollar
Ausländische Investoren haben nach acht Wochen mit Nettoverkäufen in der Vorwoche wieder indische Aktien gekauft – netto fast 900 Mio. US-Dollar. Hintergrund sind nachlassende Spannungen in Westasien sowie fallende Ölpreise. Trotz der Kehrtwende liegen die Nettoabflüsse im laufenden Jahr weiterhin bei über 29 Mrd. US-Dollar. Lockerungen wie die Abschaffung von Steuern auf bestimmte Anleiheinvestments und gelockerte Eigentumsbeschränkungen stützten zudem Rupie und Nachfrage nach Staatsanleihen.
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Turtlemint-Fintech-IPO am letzten Zeichnungstag bis 12 Uhr zu 56% gezeichnet
Der Börsengang von Turtlemint Fintech Solutions war am letzten Tag der Zeichnungsfrist bis 12 Uhr zu 56% gezeichnet, wobei Privatanleger mit 0,78-facher Zeichnung die stärkste Nachfrage zeigten. Das Interesse blieb bei Qualified Institutional Buyers (0,73x) und Non-Institutional Investors (0,09x) verhalten, wie Börsendaten zeigen. Vor dem öffentlichen Angebot sammelte das Unternehmen ₹397.20 crore bei Anchor-Investoren ein und setzte eine Preisspanne von ₹144152 je Aktie, was eine Bewertung von über ₹4,500 crore am oberen Ende impliziert.
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Platin und Palladium fallen 2026 bisher um 19% und 23%, BMI sieht Erholung bis Ende Q3 2026
Platin und Palladium sind 2026 bislang um 19% beziehungsweise 23% gefallen und notieren nahe ihren Tiefs aus Juni und August. BMI erwartet, dass beide Metalle bis Ende Q3 2026 wieder über $2,000/oz beziehungsweise $1,500/oz steigen. Als Treiber nennt BMI ein für dieses Jahr erwartetes Platin-Angebotsdefizit von 297,000 oz sowie oberirdische Bestände, die bis Ende 2026 weniger als drei Monate der prognostizierten globalen Nachfrage abdecken. Banken und Research-Häuser warnen zugleich, dass eine Eskalation des US-Iran-Konflikts oder ein stärkerer US-Dollar kurzfristig belasten könnten, während die sich verengenden Fundamentaldaten als Kernimpuls für den mittel- bis kurzfristigen Auftrieb gelten.
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K2 InfraGen erhält Straßenauftrag in Telangana über ₹390.91 crore
K2 InfraGen Ltd hat in Indien einen Auftrag für ein ländliches Straßenprojekt im Bundesstaat Telangana im Wert von ₹390.91 crore erhalten, das entspricht rund dem 4.6-Fachen der aktuellen Marktkapitalisierung von etwa ₹84.86 crore. Das Vorhaben wird im Hybrid-Annuity-Modell umgesetzt und setzt die Gründung einer Zweckgesellschaft (SPV) sowie den Abschluss der Vertragsformalitäten voraus, bevor die Ausführung beginnen kann. Die Aktie fiel am Tag der Mitteilung um 2.24% und schloss bei ₹67.50, während 86.27% des gehandelten Volumens auf der Verkaufsseite lagen; das nährte Zweifel des Marktes an der Umsetzungsfähigkeit und an der finanziellen Hebelwirkung.
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Öl-Futures geben nach, nachdem USA und Iran erste Gesprächsrunde in der Schweiz beendet haben
Am 22. Juni 2026 schlossen die USA und Iran in der Schweiz ihre erste Gesprächsrunde ab; Irans Außenminister sagte, Öl- und petrochemische Exporte würden ausgenommen und ein Teil eingefrorener Vermögenswerte freigegeben. Brent-Futures fielen am Morgen um 1,40% auf 78,93 US-Dollar je Barrel, WTI-Futures um 0,26% auf 65,65 US-Dollar. Auch Rohöl-Futures an Indiens MCX gaben um mehr als 1,2% nach. Am Markt wurde dies als wachsende Erwartung einer Rückkehr iranischer Öllieferungen interpretiert, was die globalen Ölpreise direkt belastete.
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Iran-Gespräche belasten Risikostimmung, Öl steigt auf 77–78 US-Dollar; IT-Werte führen Nifty am 22. Juni ins Plus
Am frühen Handel am 22. Juni begrenzten Sorgen über eine Eskalation der geopolitischen Lage in Westasien die Kursgewinne, nachdem eine iranische Delegation Friedensgespräche in der Schweiz verlassen haben soll und US-Präsident Donald Trump neue Drohungen aussprach. Brent-Öl erholte sich dabei von rund 73 US-Dollar je Barrel auf eine Spanne von 77–78 US-Dollar. Indische Aktien eröffneten fester, Nifty und Sensex legten leicht zu, angeführt von IT-Titeln, während Energieaktien wie ONGC und Adani Enterprises unter Druck standen. Der India VIX stieg leicht auf 12,97 und blieb damit auf niedrigem Niveau, was auf moderate kurzfristige Schwankungserwartungen hindeutet.
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Analyst:innen: US-Iran-Gespräche in der Schweiz, Ölpreisentwicklung und Konjunkturdaten steuern Edelmetalle in der Woche ab 21. Juni 2026
Analyst:innen erwarten, dass die Entwicklung der US-Iran-Gespräche in Burgenstock (Schweiz), Bewegungen bei Rohöl sowie anstehende Makrodaten die Richtung von Gold und Silber in der kommenden Woche bestimmen. Die Gespräche sollen ein zuvor vereinbartes 60-Tage-Rahmenabkommen technisch unterfüttern; Iran erklärte, die Straße von Hormus geschlossen zu haben, was die USA zurückwiesen und einen ungestörten Schiffsverkehr bestätigten. International stieg der Goldpreis leicht auf 4.245,9 US-Dollar je Unze, während Silber um 2,03% fiel; an den heimischen Terminmärkten lagen die Wochenverluste bei Gold und Silber bei 2,2% bzw. 5,3%. Im Fokus stehen zudem PCE-Inflationsdaten, Äußerungen von Fed-Vertreter:innen sowie eine Zinsentscheidung der chinesischen Notenbank.
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OPEC: Langsame Raffinerieausbauten drücken Indiens Diesel- und ATF-Exporte bis 2030
Die OPEC erwartet, dass Indiens Ölnachfrage bis 2030 schneller wächst als die Erweiterung der Raffineriekapazitäten, was die Importe von Mineralölprodukten steigen lassen und die Exporte schrumpfen lassen könnte. In der „World Oil Outlook 2026“ rechnet die Organisation für 2028–2030 mit Kapazitätszuwächsen von rund 1.0 mb/d, während der Bedarf um mehr als 1.3 mb/d zunimmt, wodurch sich der Markt ab 2028 von weitgehend ausgeglichen zu zunehmend angespannt verschiebt, so die OPEC. Weil Indiens Raffinerien bereits mit hoher Auslastung laufen und neue Kapazitäten zeitverzögert verfügbar werden, dürfte die Lücke vor allem Diesel und Flugturbinenkraftstoff (ATF) betreffen. Der strukturelle Engpass könnte die globalen Preise für mittlere Destillate stützen und indirekt Aufwärtsdruck auf Rohöl erzeugen.
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Unternehmen erwarten Entspannung beim Verpackungs-Kostendruck bei Ölpreisen unter 80 US-Dollar je Barrel
Mehrere Verpackungs- und FMCG-Unternehmen führen die Entspannung im Nahen Osten durch Friedensgespräche zwischen den USA und Iran als Grund dafür an, dass der Ölpreis von seinen Konflikthochs zurückgekommen ist. Sollte Rohöl nachhaltig unter 80 US-Dollar je Barrel bleiben, dürfte dies schrittweise auf Harze, die Energiekosten der Glasherstellung und die Einkaufspreise für Verpackungen durchschlagen. Glasflaschenhersteller betonen, dass die Reparatur gestörter Lieferketten länger dauert, auch wenn der kurzfristige Abwärtstrend beim Ölpreis bereits klar erkennbar ist.
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