Iran kündigt Libanon-Waffenruhe als Schwerpunkt der US-Gespräche in der Schweiz an
Iran will nach eigenen Angaben in der Schweiz mit den USA vor allem über Israels anhaltende Militäroperationen im Libanon sprechen und bezeichnet diese als Verstoß gegen eine zuvor vereinbarte Waffenruhe. Vermittelt werden die Gespräche von Pakistan und Katar; neben der Lage im Libanon stehen Irans eingefrorene Vermögenswerte sowie Lizenzen für Ölexporte auf der Agenda. Die aktuellen Spannungen gefährden die Umsetzung der Vereinbarung und erhöhen die geopolitischen Risiken im Nahen Osten. Zwar werden keine direkten Produktionsänderungen oder Lieferunterbrechungen genannt, doch wächst damit die Sorge um die Stabilität der globalen Rohölversorgung.