Gold bleibt trotz Trumps Iran-Drohung unter Druck, da Sorgen über Fed-Zinsen zunehmen

Gold fällt seit drei Wochen in Folge und liegt mehr als 20% unter dem Hoch vom Kriegsbeginn Ende Februar; der Preis notiert bei rund 4161 US-Dollar je Unze. Zwar drohte Donald Trump erneut mit einem Schlag gegen den Iran, doch der Fokus der Märkte liegt zunehmend auf den hawkischen Signalen aus der ersten Sitzung von Fed-Chef Kevin Warsh. Zudem rückt der für Donnerstag erwartete PCE-Preisindex in den Blick, dessen prognostizierte Beschleunigung die Erwartung weiterer Zinserhöhungen stützen könnte. Ein festerer US-Dollar und steigende Realrenditen belasten zinslose Anlagen, während geopolitische Risikoaufschläge von der geldpolitischen Straffungslogik überlagert werden.