Weißes Haus führt Stablecoin-Gespräche: Gesetzentwurf zielt auf Renditen aus ungenutzten Guthaben und weist umfassende Durchsetzungsbefugnisse zu

Das Weiße Haus übernahm die direkte Kontrolle über Stablecoin-Verhandlungen in einem Treffen mit Vertretern von Coinbase, Ripple, a16z und großen Krypto-Branchenverbänden, während einzelne Banken fehlten und durch nationale Bankenverbände vertreten wurden. Der Executive Director des White House Crypto Council präsentierte einen Gesetzentwurf, der Bedenken der Banken aus dem Dokument der Vorwoche zu Rendite- und Zinsverboten aufgreift und enge Beschränkungen künftiger Belohnungen signalisiert, doch Renditen aus ungenutzten Stablecoin-Guthaben und sparkontenähnliche Modelle sind nun faktisch vom Tisch. Der Entwurf würde SEC, Treasury und CFTC Durchsetzungsbefugnisse über ein Verbot von Renditen aus ungenutzten Guthaben mit Zivilstrafen von bis zu 500.000 US-Dollar pro Verstoß pro Tag gewähren und verschiebt die Debatte darauf, ob Firmen Belohnungen nur bei definierten Aktivitäten wie Kreditvergabe oder strukturierten Anwendungsfällen anbieten dürfen. Bankenverbände drängen weiterhin auf eine formelle Studie zu Einlagenabflüssen, ob Zahlungs-Stablecoins traditionelle Bankeinlagen reduzieren könnten, während Gespräche in den kommenden Tagen fortgesetzt werden sollen und Quellen eine Einigung bis Monatsende für realistisch halten.