Steigende US-Renditen bremsen Interesse an Bitcoin-Allokationen

Huo Xing Finance berichtet unter Verweis auf Marktanalysen, dass steigende Renditen von US-Staatsanleihen und höhere Anleiherenditen in wichtigen Volkswirtschaften weltweit die Nachfrage nach risikoreichen, nicht renditetragenden Anlagen wie Bitcoin dämpfen. Zugleich haben sich die Sorgen über mögliche Lieferunterbrechungen in der Straße von Hormus infolge der Lage im Iran verschärft. Spekulatives Kapital fließt damit verstärkt in Rohstoffmärkte wie Rohöl, Kupfer und Schwefel. Marktdaten zufolge fiel Bitcoin in den vergangenen 24 Stunden um mehr als 3% und liegt rund 10% unter dem jüngsten Hoch von etwa 82.500 US-Dollar vom 6. Mai. Parallel zum Kursrückgang setzen sich die Abflüsse aus US-Spot-Bitcoin-ETFs fort: In dieser Woche verzeichneten in den USA gelistete Spot-Bitcoin-ETFs Nettoabflüsse von rund 1,26 Mrd. US-Dollar – der höchste wöchentliche Abfluss seit Januar dieses Jahres. In der Vorwoche lagen die Abflüsse nahe 1 Mrd. US-Dollar, womit sich die Nettoabflüsse in den vergangenen zwei Wochen auf über 2,26 Mrd. US-Dollar summieren. Zudem nimmt die Spekulation zu, dass Kapital in mögliche Handelschancen rund um den bevorstehenden IPO von SpaceX umgeschichtet wird. Das Handelsvolumen blockchainbasierter Pre-IPO-Derivate mit Bezug auf SpaceX hat bereits ein Volumen von mehreren Millionen US-Dollar erreicht.