USA-Iran-Konflikt spitzt sich zu: Trump droht, militärische Lage in der Golfregion verschärft

Huo Xing Finance berichtet: Am 6. April verdichten sich die Meldungen zum Konflikt zwischen den USA und Iran. USA: US-Präsident Donald Trump hat die Frist seines Ultimatums an Iran offenbar bis zum 7. April, 20:00 Uhr US-Ostküstenzeit (Mittwoch 8:00 Uhr Pekinger Zeit) verlängert. Am 5. April schrieb Trump in sozialen Netzwerken, die USA würden am 7. April Irans Kraftwerke und Brücken bombardieren. US-Medien zufolge wurden mehr als tausend US-Soldaten aus Bahrain evakuiert. Der gerettete US-Pilot sei nach Kuwait gebracht worden. Trump erklärte zudem, er halte eine Einigung mit Iran noch vor dem 6. April für möglich und wolle am Nachmittag des 6. April gemeinsam mit US-Militärvertretern eine Pressekonferenz abhalten. Mehrere US-Offizielle gehen laut Berichten von einer "zweiten Phase" des Konflikts aus, in der Irans Kraftwerke und Brücken als "legitime militärische Ziele" eingestuft würden. Quellen berichten, die CIA habe vor einer riskanten Rettungsoperation in Iran eine Täuschungskampagne durchgeführt. Trump sagte, ohne Einigung werde er Iran vollständig zerstören; ein Bodentruppeneinsatz sei derzeit nicht nötig, werde aber nicht ausgeschlossen. Iran: Irans Außenminister telefonierte mit seinem pakistanischen Amtskollegen über die Lage in der Region. Teheran kündigte an, Angriffe auf Infrastruktur "entsprechend zu vergelten". Das iranische Militär erklärte, Drohnenangriffe auf israelische und US-Militärziele in Kuwait durchgeführt zu haben. Iran meldete zudem Schläge gegen petrochemische und Energieanlagen in mehreren Golfstaaten und warnte vor weiteren Maßnahmen gegen US-Interessen. Außerdem habe Iran nach eigenen Angaben mit Marschflugkörpern israelische Schiffe nahe dem Hafen Jebel Ali in den VAE angegriffen. Iranische Medien berichteten, bei einer US-Rettungsoperation seien fünf Iraner getötet und acht verletzt worden; mehrere US-Soldaten seien dabei ums Leben gekommen. Ein iranischer Offizieller brachte Bedingungen für eine Öffnung der Straße von Hormus ins Spiel: Entschädigung für iranische Kriegsverluste über Gebühren für durchfahrende Schiffe. Israel: Israel erklärte, den kaufmännischen Direktor des Öl-Hauptquartiers der Iranischen Revolutionsgarden getötet zu haben. Quellen zufolge haben Israel und die USA eine umfassende Liste strategischer Ziele finalisiert. Der israelische Generalstabschef kündigte eine Intensivierung der Angriffe auf die Hisbollah an und bezeichnete deren Entwaffnung als zentrales Kriegsziel. Israelische Medien berichten, Israel halte die Chancen auf eine Einigung mit Iran für sehr gering und bereite sich auf mögliche großangelegte Angriffe auf Irans Energieinfrastruktur vor. Straße von Hormus und Schifffahrt: Das iranische Parlament prüft einen Managementplan für die Straße von Hormus. Öltanker mit irakischem Rohöl passierten die Meerenge. US-Medien zufolge soll der Präsident des iranischen Parlaments gedroht haben, die Schifffahrt durch die Bab-al-Mandab-Straße zu unterbinden. Oman und Iran führten ein Treffen auf Vizeminister-Ebene zur Sicherung der Durchfahrt durch die Straße von Hormus. Irans Oberster Führer erklärte, der strategische Hebel einer Blockade der Straße von Hormus müsse dauerhaft aufrechterhalten werden. Innerhalb von 24 Stunden nach iranischer Genehmigung passierten 15 Schiffe die Straße von Hormus.