Shibarium-Aktivität bricht über Nacht um 94% ein – Netzwerk im Reset-Modus
Im Shibarium-Netzwerk, der Layer-2-Lösung von Shiba Inu, ist die sichtbare Aktivität binnen eines Tages stark zurückgegangen. Hintergrund ist eine umfassende Reset- und Upgrade-Phase, in der Systeme im Backend neu strukturiert und synchronisiert werden.
In den vergangenen 24 Stunden wurden laut aktuellen Daten nur 557 Transaktionen erfasst. Am 26. März waren es noch 10.940 – ein Rückgang um rund 94%, der im Kryptomarkt schnell Aufmerksamkeit auf sich zog. Der Einbruch gilt allerdings nicht als Indiz für einen nachhaltigen Nutzungseinbruch: Ein Großteil der aktuell erfassten Transaktionen besteht aus automatisierten, systemseitigen Abläufen statt nutzergetriebenen Wallet-Transfers.
Auffällig ist zudem, dass viele Einträge mit "Value 0 BONE" gekennzeichnet sind. Das deutet auf interne Operationen hin, die der neuen Infrastruktur dienen, ohne dass dabei Tokens zwischen Marktteilnehmern bewegt werden.
Auch der Shibarium-Explorer befindet sich nach dem jüngsten Upgrade im Neuaufbau. Derzeit sind erst 86% der Blöcke indexiert, weshalb ein Teil der Aktivität aktuell noch nicht in den öffentlichen Daten auftaucht. Die unvollständige Indexierung verzerrt damit das Bild der On-Chain-Metriken; der Rückgang dürfte vor allem eine Übergangserscheinung während der Anpassungsphase sein, während Entwickler an Skalierbarkeit und langfristiger Stabilität arbeiten. Bei Infrastruktur-Updates dieser Größenordnung sind temporäre Abweichungen in Kennzahlen üblich, insbesondere wenn Backend-Systeme neu synchronisiert und kalibriert werden.
Parallel bleibt das Marktumfeld verhalten: Der Kryptomarkt konsolidiert seit Anfang Februar, große Assets bewegen sich in einer engen Spanne. Das lenkt zwar Aufmerksamkeit auf Altcoins wie SHIB, die Dynamik bleibt aber begrenzt.
Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung fiel SHIB in den vergangenen 24 Stunden um 0,94% auf 0,00000583 US-Dollar. Das Handelsvolumen stieg zugleich um 9,5% auf 78,77 Mio. US-Dollar – ein Zeichen für moderates Interesse trotz gedämpfter Stimmung.
Mit fortschreitender Indexierung soll sich die Transaktionsstatistik wieder normalisieren und ein belastbareres Bild der tatsächlichen Netzwerkaktivität liefern.