Russische Zentralbank schlägt KYC-Pflicht für Kryptotransaktionen vor

BlockBeats berichtet: Am 14. April meldete DL News, der Kreml wolle einen besseren Überblick darüber gewinnen, wie viele Menschen in Russland mit Kryptowährungen handeln. Die Bank von Russland plant, Auszahlungen von Krypto-Assets aus Wallets zu untersagen, die von inländischen Unternehmen betrieben werden, wenn Nutzer keine Identitätsprüfung durchlaufen haben. Im Rahmen eines umfassenderen Regulierungspakets, das im Juli in Kraft treten soll, sollen zudem heimische Handelsplattformen zu KYC-Verfahren verpflichtet werden, um anonyme Kryptotransaktionen in Russland zu unterbinden. Parallel dazu wollen die Aufseher auch erfassen, welche Krypto-Vermögenswerte russische Bürger im Ausland halten. Der Erste stellvertretende Gouverneur Wladimir Tschistjukhin sagte in einem Interview: "Niemand versucht, russische Privatpersonen oder juristische Personen daran zu hindern, weiterhin Kryptowährungen in ausländischen Wallets zu halten. Unsere einzige grundlegende Anforderung ist, dass sie diese Vermögenswerte beim Föderalen Steuerdienst melden."