Polymarket verhandelt mit der CFTC über Rückkehr von US-Nutzern auf die internationale Hauptbörse

Polymarket spricht laut Bloomberg seit einigen Wochen mit der US-Aufsichtsbehörde CFTC darüber, die selbst verhängte Sperre für in den USA ansässige Trader aufzuheben und ihnen wieder Zugang zur internationalen Hauptplattform zu geben. Ein solcher Schritt würde die aktuelle US-Strategie des Unternehmens grundlegend verändern. US-Nutzer sind auf der globalen Plattform seit einer Durchsetzungsmaßnahme aus dem Jahr 2022 technisch ausgeschlossen. Parallel dazu verfügt Polymarket über einen separaten US-Handelsplatz, den das Unternehmen über den 112-Millionen-Dollar-Deal zur Übernahme von QCEX erworben hat. Dieser US-Marktplatz erhielt im November die CFTC-Zulassung als regulierter "Designated Contract Market", ist bislang aber noch nicht vollständig gestartet. Eine Rückkehr der US-Nutzer auf die internationale Hauptbörse würde die Liquidität bündeln, statt US-Orderflow auf einer separaten regulierten Plattform abzugrenzen. Das internationale Orderbuch vereint den Großteil des historischen Handelsvolumens und die tiefsten Märkte für Politik- sowie Event-Kontrakte.