Michael Saylor: Strategy könnte bis 2026 einen Teil der Bitcoin-Bestände veräußern

Wie Mars Finance berichtet, erklärte Michael Saylor, Chairman von MicroStrategy, am 23. Mai in einem Interview, das Unternehmen werde "voraussichtlich nicht niemals Bitcoin verkaufen". Damit deutete er an, dass MicroStrategy vor Ende 2026 einen Teil seiner BTC abgeben könnte – ein weiteres Abrücken von der lange vertretenen "Never sell"-Haltung. Saylor zufolge könnte das Unternehmen künftig seine US-Dollar-Liquiditätsreserven flexibler steuern und dafür je nach Bedarf eine Kombination aus Bitcoin, Aktien und Schuldinstrumenten verkaufen. Ziel bleibe, den Bitcoin-Bestand je Aktie langfristig zu maximieren. Als Kernziel nannte er, die BTC je Aktie bis 2033 zu maximieren. Nach aktuellen Daten hält MicroStrategy rund 843.800 BTC. Der Gesamtwert liegt bei etwa 65 Mrd. US-Dollar, der durchschnittliche Einstandspreis bei rund 75.700 US-Dollar je BTC. Der Bitcoin-Kurs liegt derzeit bei etwa 75.958 US-Dollar und damit nahe am Gesamteinstandsniveau des Unternehmens. Marktteilnehmer gehen davon aus, dass eine erste nennenswerte Reduzierung der BTC-Bestände die Stimmung beeinflussen könnte, da MicroStrategy bislang als dauerhafter Käufer von Bitcoin gilt.