Goldman Sachs beantragt ersten Bitcoin-gekoppelten ETF
Goldman Sachs hat bei der US-Börsenaufsicht SEC einen Antrag für den "Goldman Sachs Bitcoin Premium Income ETF" eingereicht. Damit würde die Wall-Street-Bank erstmals einen eigenen Krypto-Fonds auflegen.
Aus dem vorläufigen Prospekt, der am 14. April bei der SEC eingereicht wurde, geht hervor: Der ETF soll mindestens 80% seines Nettovermögens in Instrumente mit Bitcoin-Exposure investieren, vor allem in Anteile bereits bestehender Spot-Bitcoin-Börsenprodukte (ETPs). Ergänzend ist eine Optionsstrategie vorgesehen, um laufende Erträge zu erzielen.
Der Begriff "Premium" bezieht sich auf Prämienzahlungen aus dem Verkauf von Call-Optionen auf diese Spot-Bitcoin-ETFs. Laut Antrag beabsichtigt Goldman, Call-Optionen auf 40% bis 100% des Bitcoin-Exposures des Fonds zu verkaufen und dafür Vorabgebühren (Prämien) von Käufern zu vereinnahmen.
Der Schritt markiert eine Kursänderung: In den vergangenen zwei Jahren hatte Goldman vor allem Bitcoin-ETFs anderer Anbieter gekauft, statt eigene Produkte zu starten. Fortune zufolge hielt die Bank Ende 2024 rund 2,05 Mrd. US-Dollar in Bitcoin- und Ethereum-ETFs, mit den größten Positionen in Fonds von BlackRock und Fidelity – Bestände, die sie weiter ausgebaut hat.
Der Antrag folgt auf den Start des Spot-Bitcoin-ETF von Morgan Stanley, der am ersten Handelstag 30 Mio. US-Dollar an Zuflüssen verzeichnete. Bei Genehmigung würde erneut eine große Wall-Street-Bank einen Krypto-gekoppelten Fonds an den Markt bringen. Ein Tickersymbol und die Börsennotierung stehen laut SEC-Unterlagen noch nicht fest.
Bitcoin liegt am Tag 4% im Plus und notiert laut dem Preis-Tracker von The Defiant nahe 74.800 US-Dollar.
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