Frankreich klagt 88 Verdächtige wegen "Wrench-Attacken" auf Krypto-Inhaber an

Frankreichs nationale Staatsanwältin für Organisierte Kriminalität, Vanessa Perrée, hat nach Angaben von ChainCatcher unter Berufung auf Cointelegraph mitgeteilt, dass 88 Personen im Zusammenhang mit sogenannten "Wrench-Attacken" gegen Kryptowährungsinhaber angeklagt wurden. Unter den Beschuldigten befinden sich 10 Minderjährige. In insgesamt 12 Verfahren, die von Untersuchungsrichtern am Pariser Gericht bearbeitet werden, sitzen 75 Verdächtige in Untersuchungshaft. Als "Wrench-Attacke" werden Gewalttaten wie Wohnungseinbrüche oder Entführungen bezeichnet, mit denen Täter Zugang zu den Krypto-Wallets der Opfer erzwingen. Perrée erklärte, einige Verdächtige stünden mit mehreren Fällen in Verbindung, was auf organisierte Netzwerke hindeute. Die Ermittlungen liefen weiter, um alle Täter und Hintermänner zu identifizieren. Daten des französischen Nationalbüros zur Bekämpfung der organisierten Kriminalität weisen 18 derartige Vorfälle im Jahr 2024 aus, 67 im Jahr 2025 und bislang 47 im Jahr 2026.