Ökonomen erwarten im März in den USA ein CPI-Plus von 1% zum Vormonat – Zinssenkungen der Fed 2026 gelten als unwahrscheinlich
BlockBeats, 5. April: Ökonomen gehen davon aus, dass der von US-Verbrauchern unmittelbar spürbare, sprunghafte Anstieg der Benzinpreise in den in dieser Woche anstehenden Inflationsdaten voll sichtbar wird. Für den US-Verbraucherpreisindex (CPI) im März wird ein Plus von 1% gegenüber dem Vormonat erwartet – der stärkste monatliche Anstieg seit 2022. Der Kern-CPI dürfte um 0,3% zum Vormonat zulegen.
Zuvor hatte der Krieg im Iran die Benzinpreise an US-Tankstellen um rund 1 US-Dollar je Gallone steigen lassen. Am Tag vor der CPI-Veröffentlichung liefert der von der Fed bevorzugte Inflationsindikator einen Blick auf den Preisdruck vor Ausbruch des Konflikts. Ökonomen rechnen damit, dass der Kern-PCE-Preisindex im Februar zum dritten Monat in Folge um 0,4% steigt. Das deutet darauf hin, dass die Abschwächung der Inflation in Richtung moderaterer Raten bereits vor der Eskalation ins Stocken geraten war.
Zusammen mit Anzeichen einer Stabilisierung am US-Arbeitsmarkt, anhaltendem Preisdruck und neuen Inflationsrisiken durch den Krieg im Nahen Osten erklärt dies, warum es der Fed schwerfallen könnte, die Zinsen in diesem Jahr zu senken. (Jin10)