Drift Protocol: Angriff vom 1. April geht auf nordkoreanische Hacker zurück

Drift Protocol teilte auf X mit, dass vorläufige Untersuchungen darauf hindeuten, dass der Angriff vom 1. April 2026 von der nordkoreanischen, staatlich unterstützten Hackergruppe UNC4736 gesteuert wurde. Demnach soll die Gruppe seit Herbst 2025 über einen Zeitraum von sechs Monaten Kontakt zu Drift-Mitwirkenden aufgebaut haben – unter anderem durch Präsenz auf Krypto-Konferenzen und über fingierte Quant-Trading-Firmen. Ziel sei gewesen, Betroffene zur Installation bösartiger Code-Bibliotheken oder Anwendungen zu verleiten. Drift hat nach eigenen Angaben Protokollfunktionen eingefroren und die kompromittierten Wallets entfernt. Für die Untersuchung wurde Mandiant hinzugezogen; das Team bestätigte, dass sich die On-Chain-Fundflüsse zu den Angreifern des Radiant-Capital-Exploits im Oktober 2024 zurückverfolgen lassen.