Bitcoin: Durchschnittlicher Einstand der Verlustpositionen sinkt auf 93.600 US-Dollar
Huoxing Finance berichtet: Der On-Chain-Analyst Murphy erklärte am 5. April, der durchschnittliche Einstandspreis aller nicht profitablen Bitcoin-Positionen sei unter 100.000 US-Dollar gefallen und liege aktuell bei 93.600 US-Dollar. Damit würde BTC bei einer Erholung auf 93.600 US-Dollar den durchschnittlichen Break-even-Punkt des Marktes erreichen.
Bei den zwei kräftigen Kursrückgängen Ende vergangenen Jahres und zu Jahresbeginn hätten viele stark im Minus liegende Anleger ihre Bestände mit Verlust verkauft. Dieser Abverkauf drückte den durchschnittlichen Einstand der Verlustpositionen – ein typischer "Washout".
Der 30-Tage-Durchschnitt des Abweichungskoeffizienten zwischen dem durchschnittlichen Einstand der Verlustpositionen und dem aktuellen BTC-Kurs liegt laut Murphy bei 1,4. An den Tiefpunkten der vergangenen drei Bärenmärkte lag dieser Wert bei mindestens 2,0 oder höher (blaue Wellenform). Ein Abweichungskoeffizient von 2,0 oder mehr gilt demnach als Signal für eine absolute Bodenbildungszone; in solchen Phasen lag der Bitcoin-Kurs bei weniger als 50% des durchschnittlichen Einstands der Verlustpositionen. Um diese Bedingung in diesem Zyklus zu erfüllen, müsste das Tief bei 46.800 US-Dollar liegen.
Murphy betont, dass sich historische Muster nicht zwingend wiederholen: Dieser Bärenmarkt könnte deutlich weniger schmerzhaft ausfallen als frühere.
Laut PolyBeats-Monitoring zeigt Polymarket im Markt zur Frage, ob Bitcoin zuerst 60.000 oder 80.000 US-Dollar erreicht, eine Wahrscheinlichkeit von 68% für 60.000 US-Dollar zuerst und 32% für 80.000 US-Dollar zuerst.