Bitcoin fällt auf Viermonatstief – steigende US-Renditen und geopolitische Spannungen belasten

PANews, 23. Mai: Laut CoinDesk setzt ein Anstieg der Renditen von US-Staatsanleihen sowie höhere Anleiherenditen in anderen großen Volkswirtschaften risikoreiche Anlageklassen unter Druck. Kapital fließt aus renditelosen, hochriskanten Assets ab. Bitcoin rutschte auf 74.305 US-Dollar und damit auf den niedrigsten Stand seit Ende April. Innerhalb von 24 Stunden verlor die Kryptowährung mehr als 3% und liegt über 10% unter dem Monatshoch. US-Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten in den vergangenen zwei Wochen kumuliert Nettoabflüsse von 2,26 Mrd. US-Dollar. Allein in dieser Woche summierten sich die Abflüsse auf 1,26 Mrd. US-Dollar – einer der größten wöchentlichen Rückgänge in diesem Jahr. Vor dem Hintergrund geopolitischer Spannungen floss spekulatives Kapital in Rohstoffe wie Rohöl und Kupfer. Ein Teil der Mittel wanderte zudem in Derivate, die mit dem erwarteten Börsengang von SpaceX in Verbindung stehen.