Bitcoin-ETFs verzeichnen wöchentlichen Nettoabfluss von 1,79 Mrd. US-Dollar – längste Abflussserie seit sieben Wochen

Laut CoinDesk hat der Markt für Bitcoin-ETFs in der vergangenen Woche erneut deutliche Mittelabflüsse verzeichnet. Insgesamt belief sich der Nettoabfluss auf 1,79 Mrd. US-Dollar – der höchste Wochenwert seit dem Start dieser Produkte im Januar 2024. Parallel dazu ist der Bitcoin-Kurs an das untere Ende der 2024 erreichten Handelsspanne zurückgefallen. Wie Daten von SosoValue zeigen, summierten sich die Abflüsse in der Woche bis zum 26. Juli auf 1,79 Mrd. US-Dollar. Damit wird der bisherige Wochenrekord übertroffen, was auf anhaltenden Verkaufsdruck in dem Segment hindeutet. Zugleich registrierten Bitcoin-ETFs damit sieben Wochen in Folge Nettoabflüsse – die längste durchgehende Abflussphase seit Auflegung. Nach einer zuvor beobachteten Abschwächung hatten Teile des Marktes mit nachlassendem Verkaufsdruck gerechnet. Die aktuellen Zahlen zeichnen ein anderes Bild: Die Rücknahmen haben sich zuletzt wieder verstärkt. Kennzahlen im Überblick: - Wöchentlicher Nettoabfluss: 1,79 Mrd. US-Dollar - Stichtag der Statistik: 26. Juli - Nettoabflüsse in Folge: 7 Wochen Aus Sicht der Kapitalstruktur spiegeln die Abflüsse vor allem eine weitere Reduzierung der Bitcoin-Positionierung durch institutionelle Anleger wider. Der Bericht führt dies auf die anhaltende Preisvolatilität zurück, die die Bereitschaft institutioneller Investoren zu Allokationen gedämpft habe. Die fortgesetzten ETF-Abflüsse belasten entsprechend die Marktstimmung. Gleichzeitig habe sich das Sentiment auch auf der Privatanlegerseite eingetrübt. Sinkendes Vertrauen bei institutionellen und privaten Investoren könne den Verkaufsdruck in Abwärtsphasen zusätzlich verstärken. Mit den sich ausweitenden Abflüssen ist Bitcoin wieder in den Kursbereich zurückgekehrt, den die Kryptowährung 2024 bereits erreicht hatte. CoinDesk stellt einen Zusammenhang zwischen den ETF-Abflüssen und dem gestiegenen Abwärtsdruck her. Zugleich bleibt ein schneller Rebound möglich, sollte die Nachfrage wieder anziehen. Kurzfristig dürften vor allem zwei Signale entscheidend sein: ob sich die ETF-Mittelströme stabilisieren und ob das institutionelle Allokationsinteresse zurückkehrt.