Bitcoin rutscht unter 74.300 US-Dollar: Steigende Anleiherenditen belasten Risiko-Appetit
Bitcoin ist laut CoinDesk kurzzeitig auf etwa 74.300 US-Dollar gefallen. Damit markierte die Kryptowährung den tiefsten Stand seit dem 20. April und liegt rund 10% unter dem jüngsten Hoch von über 82.500 US-Dollar vom 6. Mai.
Zusätzlichen Druck lieferten die in den USA gelisteten Spot-Bitcoin-ETFs: In den vergangenen zwei Wochen summierten sich die Nettoabflüsse dem Bericht zufolge auf mehr als 2,26 Mrd. US-Dollar. Allein in dieser Woche beliefen sich die Nettoabflüsse auf 1,26 Mrd. US-Dollar – der höchste wöchentliche Abfluss seit Januar.
Parallel dazu haben steigende Renditen bei US-Staatsanleihen sowie bei Staatsanleihen in entwickelten Märkten die Nachfrage nach risikoreichen, nicht verzinslichen Anlagen wie Bitcoin geschwächt.