Avalanche Foundation schließt sich DeFi United an und stärkt Aave nach rsETH-Hack

Die Avalanche Foundation (@AvalancheFDN) hat sich am Mittwoch öffentlich DeFi United angeschlossen, der koordinierten Initiative zur Stabilisierung von Aave nach dem Exploit vom 18. April bei ethereum:0xa1290d69c65a6fe4df752f95823fae25cb99e5a7. Die Foundation bezeichnete die Lage als den ersten transparenten Stresstest von DeFi unter TradFi-ähnlichen Kapitalflüssen. DeFi United sammelte bis zum 25. April mehr als 160 Mio. US-Dollar ein; in der breiteren Koalition sind inzwischen über 100.360 ETH zugesagt. Mantle stellte bis zu 30.000 ETH als dreijährige Kreditlinie in Aussicht. Die Aave DAO stimmt über 25.000 ETH aus der Treasury ab, Aave-Gründer Stani Kulechov steuerte 5.000 ETH aus privaten Mitteln bei. Auslöser war ein Angriff auf KelpDAO's LayerZero V2 Unichain-to-Ethereum-Bridge, die als 1-of-1 DVN konfiguriert war. Durch ein gefälschtes Inbound-Paket wurden 116.500 nicht gedeckte rsETH geprägt. Der Angreifer deponierte rund 89.567 rsETH auf Aave V3 auf Ethereum und Arbitrum und lieh sich etwa 82.650 WETH, was potenziell bis zu 230,1 Mio. US-Dollar an faulen Forderungen hinterlässt. Die Smart Contracts von Aave selbst wurden nicht kompromittiert. Die Rückholung verläuft bislang nur teilweise: Der Security Council von Arbitrum fror 30.765 ethereum:native ein, die mit dem Exploit in Verbindung stehen. Den Rest bridgte der Hacker über Thorchain in bitcoin:native. Unmittelbar nach dem Vorfall fiel der TVL von Aave um 6 bis 9 Mrd. US-Dollar.