Analyst: Schwache institutionelle Nachfrage und steigende Bitcoin-Bestände an Börsen erzeugen doppelten Verkaufsdruck

Kryptomarkt-Analyst Axel sagte am 19. Februar, dass Daten der vergangenen Woche eine wachsende Kluft zwischen der Erzählung institutioneller Bitcoin-Nachfrage und tatsächlichen Kapitalflüssen zeigen, wobei US-Spot-Bitcoin-ETFs über sieben Tage einen Netto-Abfluss von insgesamt 11.042 BTC verzeichneten und nur an zwei Handelstagen Netto-Zuflüsse registrierten. Laut Axel erreichten ETF-Abflüsse am 12. Februar 6.120 BTC (ca. 416 Millionen US-Dollar), den höchsten Wert des Zeitraums, während am 17. und 18. Februar weitere Abflüsse von 1.520 BTC bzw. 1.980 BTC erfolgten, was darauf hindeutet, dass institutionelle Akkumulationsdynamik noch nicht eingesetzt hat. Gleichzeitig sind Börsenbestände gestiegen, wobei Netto-Zuflüsse an zentralisierte Börsen seit Anfang Februar positiv blieben und in der vergangenen Woche zwischen +391 und +841 BTC lagen, einschließlich eines heutigen Werts von +553 BTC, der eine zweiwöchige Serie positiver Zuflüsse im Gegensatz zu Januars anhaltenden negativen Flüssen fortsetzt. Axel stellte fest, dass ETF-Abflüsse bei gleichzeitig steigendem Börsenangebot bedeuten, dass institutionelle Nachfrage zusätzliches Marktangebot nicht absorbiert hat und stattdessen als zusätzlicher Verkaufsdruck wirkt, und fügte hinzu, dass ein bestätigter positiver Akkumulationstrend mindestens drei aufeinanderfolgende Handelstage mit positiven ETF-Netto-Zuflüssen und eine anhaltende Verschiebung der Börsen-Netto-Flüsse ins Negative erfordern würde, wobei ETF-Flüsse in den nächsten 3 bis 5 Handelstagen voraussichtlich eine Schlüsselvariable für die Marktrichtung sein werden.