Oberstes US-Gericht urteilt 7-2 zu Roundup: Keine Krebswarnung erforderlich, MAHA-Führung zeigt sich enttäuscht

Der Oberste Gerichtshof der USA entschied mit 7-2 Stimmen, dass Bayer für Roundup in Bundesstaaten nicht wegen fehlender Krebswarnhinweise verklagt werden kann, weil Bundesvorgaben einen Krebszusammenhang für unwahrscheinlich halten. Auslöser war die Klage des Missourianers John Durnell, der nach eigenen Angaben nach zwei Jahrzehnten Roundup-Nutzung an einem Non-Hodgkin-Lymphom erkrankte und 2023 von einer Jury $1.25 million zugesprochen bekam. Die Trump-Regierung unterstützte Bayers Rechtsmittel, während die Biden-Regierung in einem früheren Roundup-Verfahren die gegenteilige Position vertreten hatte. Die EPA-Bewertung aus dem Jahr 2020 ist noch nicht aktualisiert, während die IARC Glyphosat weiterhin als „probably carcinogenic to humans“ einstuft.