Berufungsgericht weist SBF-Argument zurück: Mögliche spätere Rückzahlung entlastet im FTX-Fall nicht
Der Second Circuit entschied, dass eine vorübergehende Zweckentfremdung von Kundengeldern weiterhin als Betrug gilt, selbst wenn Betroffene Verluste später möglicherweise zurückerhalten. Nach Auffassung des Gerichts ist kein Nachweis eines dauerhaften finanziellen Schadens erforderlich. Betrug liege vor, sobald Geld oder Eigentum durch wesentliche Falschangaben erlangt werde, auch wenn eine spätere Rückzahlung möglich sei.