vor 1T
Morgan Stanley plant Bürokomplex für über $587 Millionen in Dallas und peilt 3.800 Beschäftigte bis Ende 2035 an
Morgan Stanley will nach eigenen Plänen mehr als $587 Millionen in ein dauerhaftes Bürogebäude in Dallas investieren, das bis Ende 2035 rund 3.800 Beschäftigte aufnehmen soll und bis Ende 2027 ein Konzept zur Rekrutierung lokaler Talente vorlegen muss. Mindestens 25% der verlagerten oder neu geschaffenen Stellen sollen mit Einwohnern aus Dallas besetzt werden. Goldman Sachs baut für $500 Millionen einen neuen Campus in Dallas, der zur größten US-Niederlassung außerhalb von New York werden soll. Das Institut erwartet dort mehr als 5.000 Beschäftigte und verzeichnete in den vergangenen fünf Jahren einen Anstieg der Bewerberzahlen für sein Dallas-Programm um 52%.
vor 1T
8-12
Oracle plant neue Entlassungsrunde zum September-Quartalsstart
Oracle plant für diesen Monat eine weitere Runde von Stellenstreichungen und will die Personalkosten bis zum Beginn des zweiten Quartals am 1. Sept. senken. Im Geschäftsjahr 2026 bis zum 31. Mai schrumpfte die Belegschaft um 21.000 beziehungsweise 13%, während Oracle 55,7 Milliarden US-Dollar für Infrastruktur ausgab und einen Netto-Cash-Abfluss von 23,7 Milliarden US-Dollar verzeichnete. Zur Finanzierung nahm das Unternehmen 43 Milliarden US-Dollar über Schulden und 5 Milliarden US-Dollar über Aktienverkäufe auf, bei gleichzeitigem Umsatzplus von 17% und einem Wachstum von 77% im Cloud-Infrastrukturgeschäft. Die Aktie liegt in diesem Jahr nahezu 26% im Minus.
8-12
7-30
Ukrainische Langstreckendrohnen nehmen Russlands größten Onlinehändler Wildberries ins Visier
Die Ukraine hat mindestens 10 Logistikeinrichtungen des russischen Onlinehandelsriesen Wildberries mit Langstreckendrohnen angegriffen und damit nach Angaben aus dem Bericht mehr als 9% der Lagerfläche sowie große Mengen eingelagerter Waren zerstört. Forbes Russia schätzte, dass Händler durch zwei Angriffe Waren im Wert von mindestens 1,87 Milliarden US-Dollar verloren. Die Muttergesellschaft RWB meldete im Vorjahr ein Gross Merchandise Value (GMV) von rund 73 Milliarden US-Dollar und wies für 2025 einen Nettogewinn von 2,1 Milliarden US-Dollar aus. Der Vorgang wird als taktischer Angriff auf Infrastruktur im Kontext des Krieges eingeordnet und habe laut Darstellung keine direkte Verbindung oder Marktübertragung zu den genannten TradFi-Assets (SUS, Amazon, ONUS, COST, BE).
7-30
7-30
Microsoft hält Capex-Prognose bei 175 Mrd. US-Dollar stabil und bremst den KI-Infrastruktur-Boom
Microsoft hat in einer Telefonkonferenz zur Zahlenvorlage seine Jahresprognose für die Investitionsausgaben unverändert gelassen und sie nach einer Bilanzierungsänderung auf 175 Mrd. US-Dollar angepasst. Das Unternehmen betonte, dass der tatsächliche Plan für KI-bezogene Investitionen in Rechenzentren damit für dieses Jahr faktisch gleich bleibt. Im Gegensatz dazu hoben Alphabet und Meta ihre Capex-Ausblicke an, während die vier Cloud-Giganten Google, Amazon, Microsoft und Meta zusammen für dieses Jahr Ausgaben von mehr als 700 Mrd. US-Dollar skizziert haben. Stark gestiegene Speicherpreise gelten dabei als wesentlicher Kostentreiber und könnten laut früheren Untersuchungen rund 45% des Capex-Wachstums der großen Cloud-Anbieter in diesem Jahr erklären.
7-30
7-28
Apple überholt Nvidia als wertvollstes Unternehmen der Welt
Die Apple-Aktie stieg am Montag um 2% und hob die Marktkapitalisierung auf rund $5 trillion, während Nvidia nach einem Minus von 5% auf etwa $4.77 trillion fiel – damit tauschten beide die Spitzenposition. Der Wechsel erfolgt vor dem Hintergrund anhaltenden Drucks auf AI-Hardware, nachdem der iShares Semiconductor ETF im vergangenen Monat 14% verlor und der Roundhill Memory ETF in einem Monat 29% einbrach. Im Text wird zudem ein Bericht genannt, wonach Nvidia über eine Finanzierung von $250 billion für OpenAI-Rechenzentren verhandelt, was Sorgen über überhitzte AI-Kapitalausgaben verstärkte.
7-28
7-24
OpenAI drängt mit „Presence“ in Unternehmensprozesse – Softwarewerte geraten unter Druck
OpenAI hat mit „Presence“ ein neues Produkt vorgestellt, das KI-Agenten in Unternehmen durch Daten-Governance sowie Rechte- und Richtliniensteuerung effektiver machen soll. Die Ankündigung verschärfte am Mittwoch die Sorge, dass KI klassische Softwareangebote verdrängen könnte, und trug zu einem Rückgang des IGV-Softwareindex um 3% bei. In der Folge gerieten SaaS-Aktien wie Workday, Atlassian und HubSpot deutlich unter Verkaufsdruck. Der Schritt gilt als Teil der Strategie von OpenAI, in Felder wie Kundensupport, Vertrieb und interne Prozessautomatisierung vorzudringen.
7-24
7-17
Asiens KI-Chip-Rallye gerät ins Stocken: Kioxia bricht um 16% ein, TSMC verliert über 5%
Südkoreas Aufsichtsbehörden haben strengere Regeln für den Handel mit gehebelten Single-Stock-ETFs angekündigt, um übermäßige Spekulationen bei KI-bezogenen Aktien zu dämpfen. Das löste eine Verkaufswelle bei asiatischen Chipwerten aus: Kioxia fiel an einem Tag um 16%, hat sich seit dem Juni-Hoch halbiert und rund 185 Milliarden Dollar an Börsenwert eingebüßt. TSMC sank trotz eines Gewinnanstiegs von 77% um mehr als 5%, während Samsung Electronics und SK Hynix im Jahresverlauf bereits um rund ein Drittel nachgegeben haben; die in den USA notierten SK-Hynix-ADR (ONUS) verloren am Donnerstag 14%.
7-17
7-16
KI-Hardware: Rekordergebnisse reichen Anlegern nicht mehr
Trotz besser als erwarteter Zahlen haben KI-Hardware-Schwergewichte wie TSMC und Samsung deutliche Kursverluste verzeichnet, was die Sorge über die Nachhaltigkeit der Gewinne widerspiegelt. In den USA fielen die ADRs von SK Hynix, Samsung, Micron und Marvell binnen eines Tages um 5% bis 8% und zogen den KOSPI um mehr als 6% nach unten. Der Nasdaq 100 verlor 1.32% und blieb damit klar hinter dem Dow Jones zurück. Parallel eskalierte der Konflikt zwischen den USA und Iran, wodurch die Risiken für die Schifffahrt durch die Straße von Hormuz stiegen, ohne dass dies starke Ausschläge bei Rohstoffpreisen auslöste.
7-16