vor 23 Std.
Tech-Ausverkauf drückt Nasdaq-100-Futures um mehr als 2% und KOSPI fällt am 23. Juni um 10%
Am 23. Juni löste ein Kurssturz von 10% im südkoreanischen Leitindex KOSPI mit aktivierter Handelsunterbrechung einen breiten Ausverkauf bei Technologiewerten aus, nachdem Berichte über eine mögliche Verlangsamung des Ausbaus von KI-Speicherchip-Kapazitäten bei SK hynix kursierten. Nasdaq-100-Futures fielen daraufhin um mehr als 2%, S&P-500-Futures um über 1%, während Dow-Jones-Futures rund 0,4% nachgaben. Auch in Asien rutschte der MSCI Asia Pacific Information Technology Index um nahezu 5% ab und in Indien verlor der Nifty IT bis zu 2,34%. Nachlassende Spannungen in Westasien und weichere Ölpreise stützten Tech-Aktien kaum, da sich der Fokus auf Bewertungsfragen rund um den KI-Boom richtete.
vor 23 Std.
vor 2T
Gold- und Silber-Futures an der MCX steigen am 22. Juni trotz schwächerer COMEX-Notierungen
Am 22. Juni legten die Gold-Futures (August-Kontrakt) an der indischen MCX um 0,42% auf 147,818 Rupien je 10 Gramm zu, während die Silber-Futures (Juli-Kontrakt) um 0,92% auf 235,324 Rupien je Kilogramm stiegen. An den internationalen Märkten gaben die Notierungen hingegen nach: COMEX-Gold fiel um rund 1% auf 4198.80 US-Dollar je Unze, COMEX-Silber sank um knapp 1% auf 65.63 US-Dollar je Unze. Brent-Öl rutschte um mehr als 2% auf 79 US-Dollar je Barrel, WTI um 3% auf 75 US-Dollar je Barrel. Analysten verwiesen auf Fortschritte in den US-Iran-Gesprächen als Stütze für Gold, während ein fester US-Dollar die Aufwärtsbewegung begrenze; Silber bleibe unter Druck, das Gold-Silber-Verhältnis liege bei 63.6:1.
vor 2T
vor 2T
Ölpreise fallen um bis zu 3 Prozent nach Ende der US-Iran-Gespräche in der Schweiz
Nach dem Abschluss der ersten Gesprächsrunde zwischen den USA und Iran in der Schweiz rechnen Märkte mit einer möglichen Ausweitung iranischer Ölexporte sowie mit einer Entspannung bei festgesetzten Lieferungen im Persischen Golf. Brent-Öl fiel um mehr als 2 Prozent auf rund 79 US-Dollar je Barrel, nachdem es zu Handelsbeginn kurz über 82 US-Dollar gestiegen war. US-WTI sank um 3 Prozent auf etwa 75 US-Dollar je Barrel. Der Rückgang belastet kurzfristig die Preisbildung von Ölanlagen, weil sich die Erwartungen an Angebot und Nachfrage verschieben.
vor 2T
vor 2T
Sensex und Nifty legen im frühen Handel um 0,54% bzw. 0,51% zu, Ölpreise geben nach
Die indischen Aktienindizes Sensex und Nifty sind im frühen Handel gestiegen und legten um 0,54% beziehungsweise 0,51% zu, getragen von breiten Gewinnen in Sektoren wie IT, Öldienstleistungen und Konsum. Gleichzeitig fielen die internationalen Ölpreise deutlich: Brent sank um 2% auf 78.74 US-Dollar je Barrel, WTI um 3% auf 74.98 US-Dollar je Barrel. Marktteilnehmer führen die Bewegung vor allem auf nachlassende geopolitische Spannungen im Nahen Osten sowie einen festeren Rupienkurs und abnehmende Abflüsse ausländischer Gelder zurück.
vor 2T
vor 2T
ONGC erwartet 7–8% Wachstum der Gasförderung im nächsten Geschäftsjahr
Der staatliche indische Öl- und Gaskonzern ONGC rechnet nach Angaben von Chairman Arun Kumar Singh mit einem Anstieg der Erdgasförderung um 7% bis 8% gegenüber dem Vorjahr. Gas aus neuen Bohrungen macht demnach bereits rund ein Viertel der Gesamtproduktion aus und soll auf 30–36% steigen. Parallel treibt ONGC Offshore-Investitionen von rund 3,3 Billionen Rupien voran und verweist auf staatliche Unterstützung durch niedrigere Gas-Royalties sowie Reformen hin zu marktgekoppelten Preisen. Damit wächst die Erwartung eines höheren Gasangebots aus Indien und der Region, was die Fundamentaldaten für Gaspreise stützt.
vor 2T
6-21
Indische Aktienmärkte blicken auf US-Iran-Entspannung und fallendes Öl unter 80 Dollar je Barrel
Ein Durchbruch in den Beziehungen zwischen den USA und Iran hat die geopolitischen Spannungen gedämpft und die Ölpreise unter Druck gesetzt: Rohöl fiel in der Woche um fast 7% und rutschte unter die Marke von 80 Dollar je Barrel. Das minderte Sorgen vor globaler Inflation und Lieferunterbrechungen und gilt als Rückenwind für Importländer wie Indien. Der Markt dürfte die weiteren Entwicklungen im Verhältnis USA–Iran sowie die Bewegungen der Ölpreise weiter eng verfolgen. Öl bleibt dabei die zentrale Treibergröße, und die Preisbewegung hatte spürbares Ausmaß und unmittelbare Wirkung.
6-21
6-21
Sinkende Ölpreise dürften Indiens Ölkonzernen im Q1 FY27 die Gewinne verhageln
Brent ist unter 80 US-Dollar je Barrel gefallen und markierte damit den niedrigsten Stand seit März 2026, nachdem ein Waffenstillstandsabkommen zwischen den USA und Iran die geopolitische Risikoprämie sinken ließ. Analysten erwarten zwar Unterstützung durch Lageraufbau und Auffüllung strategischer Reserven, sehen aber kurzfristig gedämpftes Aufwärtspotenzial durch bessere Angebotsaussichten. Für Indiens Ölmarketinggesellschaften (OMCs) dürfte Q1 FY27 die Profitabilität deutlich belasten, weil niedrigere Rohölpreise die Effekte zuvor hoher Kosten und schrumpfender Marketingmargen nicht ausgleichen. Zusätzlich gilt ein schrittweiser Rückzug der Senkung der Verbrauchsteuer auf Kraftstoffe als Risiko, so die Analyse.
6-21
6-20
Ölkonzerne kürzen 2025 Low-Carbon-Budgets auf 8,3 Mrd. US-Dollar und erhöhen Investitionen in Öl und Gas
Sieben internationale Ölkonzerne haben ihre Low-Carbon-Investitionen 2025 auf 8,3 Milliarden US-Dollar gesenkt, nach 24 Milliarden US-Dollar im Jahr 2024. Gleichzeitig stiegen die Ausgaben für Öl- und Gasprojekte. Equinor zog sein Ziel für erneuerbare Kapazitäten zurück und genehmigte 40 Milliarden NOK für den Ausbau des Troll-Gasfelds. Der Bericht beschreibt eine Verschiebung der globalen Energiestrategie von „Substitution“ hin zu „Addition“, bei der LNG, Kernenergie, Stromnetze und konventionelle Brennstoffe neben erneuerbaren Energien ausgebaut werden.
6-20
6-19
Sitharaman eröffnet in Meghalaya größte Bio-Gewürzverarbeitung im Nordosten Indiens
Indiens Finanzministerin Nirmala Sitharaman eröffnete in Meghalaya die größte Anlage zur Verarbeitung von Bio-Gewürzen im Nordosten des Landes. Im Fokus stehen hochwertige Kulturen wie Lakadong-Kurkuma, Ingwer und schwarzer Pfeffer, die dort von Erzeugern angebaut werden. Die Anlage wird von einer lokalen Bio-Erzeugerorganisation betrieben und soll Verarbeitung, Wertschöpfung und den Zugang zu internationalen Märkten verbessern.
6-19